Flutrinnenbrück B 175

Ersatzneubau der Flutrinnenbrücke in Glauchau: Finanzierung steht – Ausschreibung noch vor Weihnachten

Der Ersatzneubau der Brücke über die Muldeflutrinne an der B 175 westlich von Glauchau rückt in greifbare Nähe. Die Finanzierung des Projekts über insgesamt rund 20 Millionen Euro ist gesichert, nachdem in den Beratungen zum Bundeshaushalt 2026 alle nötigen Mittel in den Bundeshaushalt eingestellt werden konnten. Läuft alles nach Plan, startet die Ausschreibung bereits in der Woche vor Weihnachten. Ein Baubeginn im August 2026 ist damit realistisch.

„In den Beratungen im Haushaltsausschuss habe ich mich stark dafür eingesetzt, dass für alle baureifen Straßenverkehrsprojekte der Grundsatz gilt: Alles, was gebaut werden kann, wird gebaut!“, erklärt der Zwickauer CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltpolitiker Carsten Körber. „Dass jetzt sowohl die Planungsgrundlagen als auch die Finanzierungszusagen stehen, ist für alle ein starkes Zeichen der Verlässlichkeit – für die Kommunen genauso wie für die Betriebe, die auf funktionierende Logistikketten angewiesen sind.“

Das ist eine sehr gute Nachricht für Glauchau, die vielen Pendlerinnen und Pendler und unsere Wirtschaftsregion bis hin zum VW-Werk in Mosel“, so Carsten Körber. „Die Menschen vor Ort haben lange auf ein klares Signal gewartet: Jetzt steht fest – die neue Brücke kommt.“

Die Ausschreibung soll noch im Dezember 2025 anlaufen, die Vergabe an die bauausführenden Unternehmen wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Neben der eigentlichen Brücke werden auch Radwege mitgeplant und mit rund 725.000 Euro gefördert, um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern.

Die Brücke aus dem Jahr 1928 wurde Anfang des Jahres erneut als ersatzbedürftig eingestuft. Täglich fahren rund 8.600 Fahrzeuge über das Bauwerk. „Ein weiterer Aufschub würde Verkehrssicherheit und industrielle Logistik massiv belasten“, so Körber. „Es geht um eine zentrale Lebensader für unsere Region, nicht um ein Prestigeprojekt.“

Ein wichtiger Schritt war dabei die jüngste Abstimmung zwischen Bundesverkehrsministerium und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mitte November. Dort wurden die endgültigen Weichen für das Projekt gestellt. Zudem ist die Maßnahme inzwischen im Straßenbauplan 2025 des Bundes verankert – eine entscheidende Voraussetzung, damit Planung, Ausschreibung und Bau zügig weiterlaufen können.

Oberbürgermeister Marcus Steinhart zeigt sich erleichtert: „Endlich kann es losgehen. Für die Menschen vor Ort ist das eine echte Erleichterung. Endlich sehen wir, dass aus Ankündigungen konkrete Schritte werden.“

Körber wirbt zugleich um Vertrauen: „Viele Menschen zweifeln, ob Politik noch liefert. Beim Neubau der Flutrinnenbrücke zeigen wir, dass sich Beharrlichkeit auszahlt. Wir bleiben dran, damit der Baustart 2026 Wirklichkeit wird und Glauchau eine moderne, sichere Brücke bekommt.“